Dienstag, 24. Mai 2016
Und täglich grüßt das Murmeltier...Baugenehmigung...
Ich sags euch...meine Nerven machen das langsam nicht mehr mit.
Ich bin wirklich ein ruhiger und verständnisvoller Mensch, der selten ausfallend wird. Aber letzten Mittwoch bzw. Donnerstag war ich kurz davor, meine guten Manieren zu vergessen.
Man hatte mir ja zugesagt, dass wir letzte Woche, spätestens aber nach dem Urlaub unserer Sachbearbeiterin, also in KW22 unsere Baugenehmigung erhalten. Man hatte mir auch gesagt, dass ich in KW 20 gerne nochmal anrufen kann, um nach dem aktuellen Stand zu fragen.
Dies habe ich dann am Mittwoch getan.
Unsere Sachbearbeiterin stellte sich dann dumm. Was denn der aktuelle Stand wäre (hä?) und dass unsere technische Prüfung noch nicht abgeschlossen wäre. WHAT? Genau diese Frau hatte mir die Woche vorher gesagt, sie versuche, die Baugenehmigung in KW20 abzuschließen. Jedenfalls solle ich mich bei der Mitarbeiterin der technischen Prüfung melden und dort nach dem Stand der Abarbeitung fragen.
Die gute Frau dort zählte dann alle Fälle zusammen, die noch VOR uns zu bearbeiten wären. 25 Stück an der Zahl. WAAAAS? Ich dachte, ich falle in Ohnmacht. Als ich dann fragte, was das nun für uns heißt bzw. wie lange es nun dauert bis unser Fall dran wäre meinte sie: Ca. 4 Wochen. Da wurde ich dann sauer. Und zwar richtig. Seit dem 05.02. liegt unser Bauantrag dort. Was um Himmels Willen dauert da so lange. Auch sie erzählte mir dann Sachen von unterbesetzt und viele Anträge. Blabla. ich konnte es wirklich nicht mehr hören. Dieser Zustand ist nicht mehr tragbar.
Jedenfalls habe ich dann versucht, unsere Sachbearbeiterin anzurufen und zu fragen, wie sie denn auf die Idee kam, mir zu sagen, dass wir SPÄTESTENS in KW22 unseren Bauantrag bekommen. Leider ging sie den Rest des Tages nicht mehr ans Telefon.
Freitag habe ich sie dann erreicht und da platzte mir dann der Kragen. Was ich denn jetzt eigentlich von ihr wolle? Und ich hätte ja nichts schriftliches von ihr bekommen (wäre sie in den Moment vor mir gestanden, hätte ich ihr für diese Frechheit vermutlich eine geknallt). Jedenfalls hatte ich meine komplette Beherrschung verloren, erzählte ihr was von Fristen, die auch eine Behörde einzuhalten hätte und von "in Verzug" setzten und wen ich anrufen müsste, damit sich endlich was tut. Und zwar nicht ihre Chefin (die würde mir eh nur die gleiche Laier von wegen unterbesetzt usw. erzählen), sondern denjenigen, der über ihrer Chefin steht. Das war jedenfalls ein sehr langes und sehr emotionales Gespräch.
3 Stunden später (17:15Uhr !!!) ruft mich die Mitarbeiterin der technischen Prüfung an: Sie hat die technische Prüfung abgeschlossen. Es passt alles. Sie brauchen nur noch eine Bauleitergenehmigung (bekommen wir hoffentlich von unserem Architekten) und es muss eine Baulast auf unserem Nachbargrundstück eingetragen werden, da unser Regenwasserkanal über das Grundstück läuft. Hm…ok. Sie hat unserem Architekten eine Email geschrieben, dass er dafür einen Lageplan anfertigen muss. Und nach ihrem Urlaub wird dann alles fertig gemacht und dann sollten wir die Baugenehmigung auch schnellstmöglich erhalten. Soweit so gut.
Ich lag dann abends im Bett und mir ging das Thema wegen der Baulast und diesem blöden Kanal nicht aus dem Kopf. Ich wusste, da war irgendwas. Am nächsten Morgen habe ich dann mal alle Unterlagen rausgekramt. Und siehe da. Die Gemeinde hatte uns Mitte Februar ein Schreiben geschickt, dass wir unseren Entwässerungsplan ändern sollen. Regen- und Schmutzwasser soll beides in den Kanal auf der öffentlichen Straße abgeleitet werden. Diesen Plan hat uns Prohaus auch schnellstens erstellt und wir haben diesen dann an die Gemeinde weitergeleitet. Nun hat aber wohl entweder die Gemeinde oder auch das Landratsamt – ist mir mittlerweile auch egal – vergessen diesen neuen Plan zum Bauantrag zuzufügen.
Ich hab den Plan dann in digitaler Form von Prohaus angefordert und dann per Email mit einer kurzen Schilderung der Sachlage an die Mitarbeiterin geschickt. Dann kam nur zurück, dass ihr der Plan bereits vorliege und sie weiterhin eine Baulast eintragen müsste. Also habe ich auf der Gemeinde angerufen um mich abzusichern. Der Bauamtsleiter hat mir bestätigt, dass wir keine Baulast eintragen lassen müssen, da wir nicht in den Kanal über das Nachbargrundstück müssen. Soweit so gut. Also wieder versucht bei der guten Frau anzurufen. Keiner ging ans Telefon. Nochmal eine Email geschrieben, dass sie sich den neuen Plan bitte genauer anschauen soll. Leider habe ich daraufhin keine Antwort mehr erhalten und nun sind alle im Urlaub.
Ich hoffe das klärt sich am Montag ganz schnell, damit es nicht schon wieder zu Verzögerungen kommt.
Und jetzt brauch ich erstmal nen Schnaps ;-)
Mittwoch, 11. Mai 2016
Mal wieder das leidige Thema...
Es sind wieder 3 Wochen vergangen, seit unser Bauantrag zur technischen Prüfung weitergeleitet worden ist. Daher war es für mich an der Zeit, mal wieder das Telefon in die Hand zu nehmen und auf dem LRA anzurufen. Immerhin habe ich bereits beim 2. Versuch jemanden erreicht. Um es kurz zu machen:
"Wann brauchen Sie die Genehmigung, haben sie noch ein bißchen Spielraum?"
"Nein, habe ich nicht."
"Ja, wir sind voll von oben bis unten..."
"Ich brauch die Genehmigung bis Ende nächster Woche"
"Hm...ok, das kann ich nicht versprechen"
"Bis wann dann?"
"Die Woche darauf bin ich im Urlaub, aber in der letzten Maiwoche bekommen Sie sie auf jeden Fall"
"Ok, das ist wenigstens mal eine Terminaussage. Aber bitte versuchen Sie es, dass wir sie Ende nächster Woche im Briefkasten haben"
"Ich tu mein bestes. Sie können auch gerne nächste Woche nochmal anrufen"
"Werde ich machen"
So...ich kenne die gute Frau ja nun schon ein bißchen. NATÜRLICH wird sie uns die Baugenehmigung nächste Woche NICHT schicken.
ABER es ist nun endlich ein Ende in Sicht. Wir mussten dann zwar 4 1/2 Monate auf den roten Punkt warten, aber das haben wir auch überstanden. Unser ganzer Terminplan ist zwar am A***h, aber heeey, die 3 Wochen machen den Kohl nun auch nicht mehr fett. Ich mach einfach nur 3 Kreuze, wenn wir das Thema Baugenehmigung endlich abhaken können!
"Wann brauchen Sie die Genehmigung, haben sie noch ein bißchen Spielraum?"
"Nein, habe ich nicht."
"Ja, wir sind voll von oben bis unten..."
"Ich brauch die Genehmigung bis Ende nächster Woche"
"Hm...ok, das kann ich nicht versprechen"
"Bis wann dann?"
"Die Woche darauf bin ich im Urlaub, aber in der letzten Maiwoche bekommen Sie sie auf jeden Fall"
"Ok, das ist wenigstens mal eine Terminaussage. Aber bitte versuchen Sie es, dass wir sie Ende nächster Woche im Briefkasten haben"
"Ich tu mein bestes. Sie können auch gerne nächste Woche nochmal anrufen"
"Werde ich machen"
So...ich kenne die gute Frau ja nun schon ein bißchen. NATÜRLICH wird sie uns die Baugenehmigung nächste Woche NICHT schicken.
ABER es ist nun endlich ein Ende in Sicht. Wir mussten dann zwar 4 1/2 Monate auf den roten Punkt warten, aber das haben wir auch überstanden. Unser ganzer Terminplan ist zwar am A***h, aber heeey, die 3 Wochen machen den Kohl nun auch nicht mehr fett. Ich mach einfach nur 3 Kreuze, wenn wir das Thema Baugenehmigung endlich abhaken können!
Dienstag, 3. Mai 2016
Nun ist es Mai...
...und wir warten immer noch auf unsere Baugenehmigung.
In der Zwischenzeit haben wir erfahren, dass unsere liebe Sachbearbeiterin eine Dienstaufsichtsbeschwerde am Hals hat. Eine Bekannte wartet seit einem halben Jahr auf ihre Baugenehmigung für einen Umbau! Ständig fällt der guten Frau vom Amt etwas anderes ein, was geändert werden muss. Die Bekannte ist in der Zwischezeit auf 180 und hat dann eben wie gesagt einen Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt. Wir überlegen, ob wir dies auch demnächst tun sollen. Bis Ende des Monats geben wir ihr allerdings noch eine "Schonfrist"...
In der Zwischenzeit haben wir erfahren, dass unsere liebe Sachbearbeiterin eine Dienstaufsichtsbeschwerde am Hals hat. Eine Bekannte wartet seit einem halben Jahr auf ihre Baugenehmigung für einen Umbau! Ständig fällt der guten Frau vom Amt etwas anderes ein, was geändert werden muss. Die Bekannte ist in der Zwischezeit auf 180 und hat dann eben wie gesagt einen Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt. Wir überlegen, ob wir dies auch demnächst tun sollen. Bis Ende des Monats geben wir ihr allerdings noch eine "Schonfrist"...
Mittwoch, 20. April 2016
Landesbauordnung für Baden-Württemberg
Nachdem wir gestern rießen Frust geschoben hatten war klar, dass wir etwas unternehmen müssen, wenn wir nicht weitere 2 Monate auf unsere Baugenehmigung warten wollen.
Also wurde gestern gegoogelt. Schließlich hatte meine "gute Freundin" vom LRA irgendwas von einem Paragraphen bzgl. der 2 Monats-Frist erzählt. Und wir wurden fündig. Doch dieser Paragraph umfasst weit mehr, als mir die gute Frau aufgezählt hat.
LBO für Baden-Württemberg:
§54 Fristen in Genehmigungsverfahren, gemeindliches Einvernehmen
(1) Die Baurechtsbehörde hat innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Eingang den Bauantrag und die Bauvorlagen auf Vollständigkeit zu überprüfen (....) --> Wurde erledigt.
(2) Sobald der Bauantrag und die Bauvorlagen vollständig sind, hat die Baurechtsbehörde unverzüglich
1. dem Bauherrn ihren Eingang (wurde uns bestätigt! 05.02.!) und den nach Absatz 5 (dazu kommen wir noch) ermittelten Zeitpunkt der Entscheidung, jeweils mit Datumsangabe, schriftlich mitzuteilen. (wurde uns nicht mitgeteilt),
2. die Gemeinde (...) nach §54 Abs. 4 zu hören
(3) Für die Abgabe der Stellungnahme setzt die Baurechtsbehörde der Gemeinde (...) eine angemessene Frist; sie darf höchstens einen Monat betragen (in unserem Fall hätte die Gemeinde also ihre Stellungnahme bis 05.03. abgeben müssen, geschehen ist dies nun am 11.04. bzw. behauptet das LRA immer noch, dass sie die Stellungnahme noch nicht erhalten haben). Äußern sich die Gemeinde (....) nicht fristgemäß, kann die Baurechtsbehörde davon ausgehen, dass keine Bedenken bestehen. Bedarf nach Landesrecht die Erteilung der Baugenehmigung des Einvernehmens oder der Zustimmung einer anderen Stelle, so gilt dies als erteilt, wenn nicht innerhalb eines Monats nach Eingang des Ersuchens unter Angabe der Gründen verweigert wird. --> da sich die Gemeinde nicht innerhalb der 1 Monatsfrist geäußert hat, hätte das LRA davon ausgehen müssen, dass kein Einsprich besteht und die Sache wäre erledigt gewesen.
(4) überspringen wir, betrifft uns nicht
(5) Die Baurechtsbehörde hat über den Bauantrag innerhalb von 2 Monaten, (...)zu entscheiden. Die Frist nbeginnt, sobald die vollständigen Bauvorlagen (05.02 bestätigt) und alle für die Entscheidung notwendigen Stellungnahmen (Gemeinde: 1 Monatsfrist war am 05.03. abgelaufen) vorliegen, spätestens jedoch nach Ablauf der Fristen nach Absatz 3.
Was heißt das jetzt für uns?
Ich fasse nochmal zusammen:
Unser Bauantrag ist am 05.02. eingegangen und nach erster Durchsicht vollständig (haben auch jetzt, fast 3 Monate später, nichts anderes gehört). Von da an wird der Gemeinde eine Frist von einem Monat gesetzt, um eine Stellungnahme dazu abzugeben. Diese Frist (05.03) wurde versäumt, d.h. dass ab diesem Zeitpunkt unsere 2 Monatsfrist beginnt. Theoretisch müsste also unser Baunantrag bis 05.05. abgearbeitet sein. Das wäre in 2 Wochen. Wäre zu schön um wahr zu sein. Da gibts bestimmt einen Haken. Na, jedenfalls werde ich heute vermutlich mehrere Telefonate führen und Email schreiben müssen. Aber als aller erstes werde ich heute Morgen mit dem Vorgesetzten meiner Lieblingsmitarbeiterin des LRA telefonieren. Ich freu mich schon :-/
Also wurde gestern gegoogelt. Schließlich hatte meine "gute Freundin" vom LRA irgendwas von einem Paragraphen bzgl. der 2 Monats-Frist erzählt. Und wir wurden fündig. Doch dieser Paragraph umfasst weit mehr, als mir die gute Frau aufgezählt hat.
LBO für Baden-Württemberg:
§54 Fristen in Genehmigungsverfahren, gemeindliches Einvernehmen
(1) Die Baurechtsbehörde hat innerhalb von 10 Arbeitstagen nach Eingang den Bauantrag und die Bauvorlagen auf Vollständigkeit zu überprüfen (....) --> Wurde erledigt.
(2) Sobald der Bauantrag und die Bauvorlagen vollständig sind, hat die Baurechtsbehörde unverzüglich
1. dem Bauherrn ihren Eingang (wurde uns bestätigt! 05.02.!) und den nach Absatz 5 (dazu kommen wir noch) ermittelten Zeitpunkt der Entscheidung, jeweils mit Datumsangabe, schriftlich mitzuteilen. (wurde uns nicht mitgeteilt),
2. die Gemeinde (...) nach §54 Abs. 4 zu hören
(3) Für die Abgabe der Stellungnahme setzt die Baurechtsbehörde der Gemeinde (...) eine angemessene Frist; sie darf höchstens einen Monat betragen (in unserem Fall hätte die Gemeinde also ihre Stellungnahme bis 05.03. abgeben müssen, geschehen ist dies nun am 11.04. bzw. behauptet das LRA immer noch, dass sie die Stellungnahme noch nicht erhalten haben). Äußern sich die Gemeinde (....) nicht fristgemäß, kann die Baurechtsbehörde davon ausgehen, dass keine Bedenken bestehen. Bedarf nach Landesrecht die Erteilung der Baugenehmigung des Einvernehmens oder der Zustimmung einer anderen Stelle, so gilt dies als erteilt, wenn nicht innerhalb eines Monats nach Eingang des Ersuchens unter Angabe der Gründen verweigert wird. --> da sich die Gemeinde nicht innerhalb der 1 Monatsfrist geäußert hat, hätte das LRA davon ausgehen müssen, dass kein Einsprich besteht und die Sache wäre erledigt gewesen.
(4) überspringen wir, betrifft uns nicht
(5) Die Baurechtsbehörde hat über den Bauantrag innerhalb von 2 Monaten, (...)zu entscheiden. Die Frist nbeginnt, sobald die vollständigen Bauvorlagen (05.02 bestätigt) und alle für die Entscheidung notwendigen Stellungnahmen (Gemeinde: 1 Monatsfrist war am 05.03. abgelaufen) vorliegen, spätestens jedoch nach Ablauf der Fristen nach Absatz 3.
Was heißt das jetzt für uns?
Ich fasse nochmal zusammen:
Unser Bauantrag ist am 05.02. eingegangen und nach erster Durchsicht vollständig (haben auch jetzt, fast 3 Monate später, nichts anderes gehört). Von da an wird der Gemeinde eine Frist von einem Monat gesetzt, um eine Stellungnahme dazu abzugeben. Diese Frist (05.03) wurde versäumt, d.h. dass ab diesem Zeitpunkt unsere 2 Monatsfrist beginnt. Theoretisch müsste also unser Baunantrag bis 05.05. abgearbeitet sein. Das wäre in 2 Wochen. Wäre zu schön um wahr zu sein. Da gibts bestimmt einen Haken. Na, jedenfalls werde ich heute vermutlich mehrere Telefonate führen und Email schreiben müssen. Aber als aller erstes werde ich heute Morgen mit dem Vorgesetzten meiner Lieblingsmitarbeiterin des LRA telefonieren. Ich freu mich schon :-/
Dienstag, 19. April 2016
FRUST!!! FRUST!!! FRUST!!!
Wieder einmal haben wir viele Telefonate geführt. Mit der Gemeinde, mit dem Landratsamt, mit Prohaus...
Montag letzte Woche wurde in der Gemeinde über unseren Bauantrag abgestimmt (man bedenke, wir haben ihn am 22.01. eingereicht!!!). Dieser Beschluss hat wohl dem Landratsamt gefehlt, dass er zur technischen Prüfung weitergeleitet wird. Am Freitag haben wir beim LRA angerufen, daraufhin hieß es, der Beschluss wäre noch nicht eingegangen. Also wieder bei der Gemeinde angerufen, diese bestätigten aber das was wir wussten, nämlich dass der Beschluss direkt am nächsten Tag per Post an das LRA rausgegangen ist. Der Bauamtsleiter wollte das direkt mit der guten Frau vom LRA klären.
Da wir in der Zwischenzeit aber niemandem mehr trauen, haben wir heute wieder beim LRA angerufen. Und siehe da: Es ist IMMER NOCH NICHTS passiert. Der Beschluss sei noch nicht da. Meine Lieblingsmitarbeiterin wurde pampig und blöd und hat mich dann an ihren Kollegen weiterverwiesen. Er würde sich nun darum kümmern. Aha....da hat wohl jemand keinen Bock mehr auf uns.
Also bei dem guten Herrn angerufen und die Sache geschildert. "Frau B. hat mich an Sie verwiesen". ACHTUNG!!! Reaktion des Herren am anderen Ende der Leitung: "DAS IST DOCH NE BLÖDE KUH" Ernsthaft! Kein Witz. Ich musste erstmal laut lachen.
Ich frage mich wirklich, was das für eine Person ist. Das ist nun das zweite Mal, dass man mir am Telefon solche Sachen über sie sagt.
Jedenfalls kam auch von ihm die Aussage, dass der Beschluss noch nicht da sei. Also wieder auf der Gemeinde angerufen. Der Bauamtsleiter ist nicht im Haus, seine Vertretung war dran. Der Beschluss ist definitv vor einer Woche schon raus, sie vermutet es liegt beim LRA irgendwo im Poststapel. Sie hat VERSPROCHEN es heute Mittag per Email an unseren "neuen" Sachbearbeiter rauszuschicken und mich mit in Kopie zu nehmen.
Erst dann geht der Antrag zur technischen Prüfung und dann gibt es wohl irgendeinen Paragraphen, der besagt, dass ab diesem Zeitpunkt eine 2-monatige Bearbeitungsfrist eingehalten werden muss. 2 Monate. Ab jetzt! Die wollen uns doch wirklich verar***en.
In der Zwischenzeit hat auch Prohaus mal wieder bei uns angerufen, wie es mit unserer Baugenehmigung aussieht. Sie könnten das Haus momentan wirklich schnell stellen. Tja...bringt uns nur leider nix :-(
Falls irgendeiner einen Tipp hat, wie wir die Sache mit der Baugenehmigung beschleunigen können: HER DAMIT!
Unsere Nerven liegen jedenfalls blank.
PS. Warum gibt es hier keine Smilies? Mein Beitrag wäre von vorne bis hinten geschmückt mit diesen roten wütenden Köpfen :-(
Montag letzte Woche wurde in der Gemeinde über unseren Bauantrag abgestimmt (man bedenke, wir haben ihn am 22.01. eingereicht!!!). Dieser Beschluss hat wohl dem Landratsamt gefehlt, dass er zur technischen Prüfung weitergeleitet wird. Am Freitag haben wir beim LRA angerufen, daraufhin hieß es, der Beschluss wäre noch nicht eingegangen. Also wieder bei der Gemeinde angerufen, diese bestätigten aber das was wir wussten, nämlich dass der Beschluss direkt am nächsten Tag per Post an das LRA rausgegangen ist. Der Bauamtsleiter wollte das direkt mit der guten Frau vom LRA klären.
Da wir in der Zwischenzeit aber niemandem mehr trauen, haben wir heute wieder beim LRA angerufen. Und siehe da: Es ist IMMER NOCH NICHTS passiert. Der Beschluss sei noch nicht da. Meine Lieblingsmitarbeiterin wurde pampig und blöd und hat mich dann an ihren Kollegen weiterverwiesen. Er würde sich nun darum kümmern. Aha....da hat wohl jemand keinen Bock mehr auf uns.
Also bei dem guten Herrn angerufen und die Sache geschildert. "Frau B. hat mich an Sie verwiesen". ACHTUNG!!! Reaktion des Herren am anderen Ende der Leitung: "DAS IST DOCH NE BLÖDE KUH" Ernsthaft! Kein Witz. Ich musste erstmal laut lachen.
Ich frage mich wirklich, was das für eine Person ist. Das ist nun das zweite Mal, dass man mir am Telefon solche Sachen über sie sagt.
Jedenfalls kam auch von ihm die Aussage, dass der Beschluss noch nicht da sei. Also wieder auf der Gemeinde angerufen. Der Bauamtsleiter ist nicht im Haus, seine Vertretung war dran. Der Beschluss ist definitv vor einer Woche schon raus, sie vermutet es liegt beim LRA irgendwo im Poststapel. Sie hat VERSPROCHEN es heute Mittag per Email an unseren "neuen" Sachbearbeiter rauszuschicken und mich mit in Kopie zu nehmen.
Erst dann geht der Antrag zur technischen Prüfung und dann gibt es wohl irgendeinen Paragraphen, der besagt, dass ab diesem Zeitpunkt eine 2-monatige Bearbeitungsfrist eingehalten werden muss. 2 Monate. Ab jetzt! Die wollen uns doch wirklich verar***en.
In der Zwischenzeit hat auch Prohaus mal wieder bei uns angerufen, wie es mit unserer Baugenehmigung aussieht. Sie könnten das Haus momentan wirklich schnell stellen. Tja...bringt uns nur leider nix :-(
Falls irgendeiner einen Tipp hat, wie wir die Sache mit der Baugenehmigung beschleunigen können: HER DAMIT!
Unsere Nerven liegen jedenfalls blank.
PS. Warum gibt es hier keine Smilies? Mein Beitrag wäre von vorne bis hinten geschmückt mit diesen roten wütenden Köpfen :-(
Mittwoch, 13. April 2016
Was ist die 1. Regel beim Hausbau?
Bringe viiiiel Geduld mit! Wir warten natürlich immer noch. Sind in der Zwischenzeit in der 12. Woche angekommen...Am Montag war Bauausschusssitzung von der Gemeinde, wo über unseren Bau abstimmt wurde. Terry war live dabei. Unser Fall wurde innerhalb einer Minute erledigt. Ziemlich unspektakulär. Jetzt heißt es weiter warten und geduldig sein. Auch wenn es extrem schwer fällt und kaum auszuhalten ist :-( Es soll jetzt endlich los gehen...
Freitag, 1. April 2016
Wie sind nicht die einzigsten...
...die sich über meine Lieblingsmitarbeiterin vom Landratsamt aufregen.
Gestern habe ich auf der Gemeinde beim Baumantsleiter, wegen dem angeblich fehlenden Beschluss, angerufen. Ich zittiere kurz die ersten Worte:
"C. am Apparat, guten Tag Herr H., schön dass ich Sie erreiche. Es geht um unsere Baugenehmigung."
"Oh Gott, das ist ne Katastrophe...."
Stille
"Meine Sie unsere Baugenehmigung oder Fr. B.?"
"Frau B.! Die Frau ist einfach eine Katastrophe"
Um es kurz zu machen: Er hat keine Ahnung welcher Bescheid da angeblich fehlen soll (war vielleicht nur eine Ausrede, dass sie die Schuld von sich weisen kann). Er kümmert sich darum, dass wir (ich zittiere wieder) einen Deckel auf die Sache machen können.
Naja...ich trau dem Braten nicht so richtig. Der Mann ist schließlich auch Beamter ;-)
(Kennen Sie Beamten-Miokado? Wer sich zuerst bewegt, hat verloren :-P )
Am Donnerstag ist wieder Gemeinderatssitzung, da setz ich meinen Vater wieder drauf an, dass er beim Bauamtsleiter noch einmal nachhakt (fall er anwesend ist). Ansonsten werd ich nächsten Freitag wieder dort anrufen.
Ab jetzt nerv ich einfach alle so lange, bis sich endlich was tut.
P.S. Ich habe das Klischee vom faulen Beamten ja immer abgewunken, aber diese Frau bringt mich zum umdenken. Allerdings möchte ich hier auch betonen, dass ich weiß, dass nicht alle Beamte faul sind. Nur leider sind es die, mit denen wir zu tun haben ;-)
Gestern habe ich auf der Gemeinde beim Baumantsleiter, wegen dem angeblich fehlenden Beschluss, angerufen. Ich zittiere kurz die ersten Worte:
"C. am Apparat, guten Tag Herr H., schön dass ich Sie erreiche. Es geht um unsere Baugenehmigung."
"Oh Gott, das ist ne Katastrophe...."
Stille
"Meine Sie unsere Baugenehmigung oder Fr. B.?"
"Frau B.! Die Frau ist einfach eine Katastrophe"
Um es kurz zu machen: Er hat keine Ahnung welcher Bescheid da angeblich fehlen soll (war vielleicht nur eine Ausrede, dass sie die Schuld von sich weisen kann). Er kümmert sich darum, dass wir (ich zittiere wieder) einen Deckel auf die Sache machen können.
Naja...ich trau dem Braten nicht so richtig. Der Mann ist schließlich auch Beamter ;-)
(Kennen Sie Beamten-Miokado? Wer sich zuerst bewegt, hat verloren :-P )
Am Donnerstag ist wieder Gemeinderatssitzung, da setz ich meinen Vater wieder drauf an, dass er beim Bauamtsleiter noch einmal nachhakt (fall er anwesend ist). Ansonsten werd ich nächsten Freitag wieder dort anrufen.
Ab jetzt nerv ich einfach alle so lange, bis sich endlich was tut.
P.S. Ich habe das Klischee vom faulen Beamten ja immer abgewunken, aber diese Frau bringt mich zum umdenken. Allerdings möchte ich hier auch betonen, dass ich weiß, dass nicht alle Beamte faul sind. Nur leider sind es die, mit denen wir zu tun haben ;-)
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